Der Altmühl-Radweg und das fränkische Seenland – Radpartie für Genussradler

Reisetermin:
16.08. – 22.08.2022

Schwierigkeitsgrad: Leichte Radtour in überwiegend flachem, teilweise welligem Gelände

Radtouren auf dem Altmühl-Radweg versprechen puren Genuss. Auf ihrem Weg von der fränkischen Alb, unweit von Rothenburg ob der Tauber, bis zur Donau durchzieht der rein innerbayerische Fluss eine fantastische Landschaft. Saftig grünes Wiesen- und Weideland und liebliche Talauen kennzeichnen die noch junge Altmühl. Rund um das mittelalterlich geprägte Gunzenhausen ist erst in jüngerer Zeit das fränkische Seenland entstanden, eine glitzernde Wasserwelt mit wirtschaftlichem Hintergrund. Hinter Treuchtlingen, im Naturpark Altmühltal, ändert sich das Landschaftsbild deutlich. Tief gräbt sich der Fluss hier in die Kalksteine der Juraplatte. Bizarre Felsformationen säumen nun den Flusslauf und begeistern die Radler. Ab Dietfurt wurde der letzte Flussabschnitt gen Donau in den Main-Donau-Kanal eingegliedert und so ein künstlicher, aber nicht minder reizvoller Landstrich geschaffen.
Also: Aufsteigen, losradeln und entspannen!

1. Tag
Anreise nach Rothenburg ob der Tauber, Stadtführung Rothenburg ob der Tauber,
Weiterfahrt nach Gunzenhausen
Nehmen Sie in unserem komfortablen Reisebus Platz, lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen und freuen Sie sich auf die kommenden Tage. Die Anreise nach Rothenburg ob der Tauber vergeht wie im Fluge. Die Stadt auf einem Hochplateau über dem Taubertal gilt mit ihren einst wehrhaften Mauern, den Stadttoren und Türmen, den Kirchen und jahrhundertealten Häusern als Inbegriff einer deutschen Mittelalterstadt. Eine kurzweilige Führung durch die verwinkelten Gassen entführt Sie in eine längst vergangene Zeit. Nach kurzer Weiterfahrt erreichen wir Gunzenhausen.
Abendessen und Übernachtung in Gunzenhausen.

2. Tag
Radtour von Rothenburg ob der Tauber nach Gunzenhausen, ca. 60 km  
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus nach Rothenburg zurück, wo wir uns dann auf den Sattel schwingen. Etwas ansteigend verläuft der Weg, bis wir das fürstliche Barockschloss Schillingsfürst erreichen. Von dort aus haben wir einen herrlichen Ausblick auf die gleichnamige Stadt und die Umgebung. Weiter radeln wir über die mittelalterliche Stadt Feuchtwangen durch ruhige Landschaften und schöne mittelfränkische Ortschaften in Richtung Altmühlsee. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis Gunzenhausen.
Abendessen und Übernachtung in Gunzenhausen.  

3. Tag
Radtour von Gunzenhausen nach Graben/Treuchtlingen, ca. 52 km, Sonnenuntergangsschifffahrt Altmühlsee
Heute erkunden wir das Fränkische Seenland. Die erst in den letzten vierzig Jahren künstlich angelegten Seen dienen als Wasserreservoir für den wasserarmen Norden Frankens. Wir genießen das glitzernde Wasser von der Südseite der Brombachseen aus und radeln weiter über die Barockstadt Ellingen in die alte Römerstadt Weißenburg. Weiter in Richtung Treuchtlingen fahren wir an der „Fossa Carolina“ entlang. Hier hatte Karl der Große einen Kanalbau beauftragt, der zwei Nebenflüsse von Rhein und Donau miteinander verbinden sollte. Von Graben aus bringt uns der Bus nach Gunzenhausen zurück. Nach dem Abendessen erleben wir eine Sonnenuntergangsschiffart auf dem Altmühlsee.
Abendessen und Übernachtung in Gunzenhausen.  

4. Tag
Radtour von Treuchtlingen nach Eichstätt, ca. 43 km
Weiter geht’s ab Treuchtlingen. Der Naturpark Altmühltal präsentiert Ihnen ein Landschaftsbild von einzigartiger Schönheit. Das Tal wird langsam enger und bizarre Felsformationen des Jura begleiten den windungsreichen Fluss durch die südliche Frankenalb. Pappenheim erwartet Sie zu einem Streifzug durch die Geschichte, bevor Sie zwischen Solnhofen und Eßlingen den beeindruckenden „Zwölf Aposteln“ begegnen. Die 12 wuchtigen Felsen des ehemaligen Jurameeres sind eines der beliebtesten Fotomotive des Altmühltales. Über Dollnstein rollen Sie diesmal mit eigener Muskelkraft in die Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt ein, deren Reichtum an Kulturgütern an eine Schatztruhe erinnert. Genießen Sie das Flair Eichstätts bei einem Biergartenbesuch auf einem der schönen Plätze. Anschließend fahren wir Sie mit dem Bus nach Beilngries. Das quirlige Städtchen ist Ihr zweiter Hotelstandort.    
Abendessen und Übernachtung in Beilngries. 

5. Tag
Radtour von Eichstätt nach Beilngries, ca. 45 km
Ihr Radelvergnügen geht in die nächste Runde! Hinter Eichstätt setzt sich die herrliche Landschaft fort. Beschaulich führt die Strecke über Pünz mit seinem Römerkastell nach Walting. Hier zeigt sich die charakteristische Altmühlgemeinde, eingebettet in die sanften Höhenzüge der Alb, von ihrer schönsten Seite. Auf Ihrem Weg in Richtung Kipfenberg tritt mit dem Naturschutzgebiet „Gungoldinger Heide“ nun die Wacholderheide in den Vordergrund. Der Ausblick auf die Trockenrasenhänge mit ihren Wacholderbüschen wird Sie erfreuen. Bald darauf kommt die mächtige Burg von Kipfenberg in Sicht. Über Kinding erreichen Sie schließlich Beilngries.  
Abendessen und Übernachtung in Beilngries. 

6. Tag
Radtour von Beilngries nach Kelheim, ca. 53 km
Auf den letzten Kilometern ihres Laufs schlängelt sich die Altmühl noch einmal malerisch an den Gemeinden Kottingwörth und Töging vorbei, bevor Sie bei Dietfurt in den Main-Donau-Kanal mündet, der fortan die Richtung vorgibt. Künstlich angelegte Biotope und Öko-Oasen begleiten den Kanal. Riedenburg, umrahmt von markanten Felsen und dichten Laubwäldern, am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein, wartet im weiteren Tagesverlauf auf Ihren Besuch. Wieder auf dem Rad, thront auf einem senkrecht aufragenden Felsen mit Burg Prunn die wohl schönste Festung des Altmühltals. Sie radeln weiter kanalabwärts. In Essing betrachten Sie die neue Holzbrücke „Tatzelwurm“. Die Kanalüberführung ist mit 193 Metern einer der längsten, aber auch einer der schönsten Holzstege Europas. Bald darauf kommt die „Befreiungshalle“ von Kelheim in Sicht. Das nördliche Altmühltor gewährt Einlass in die Altstadt. Sie haben das Ziel Ihrer letzten Etappe auf einem der beliebtesten Fernradwege Deutschlands erreicht. Mit dem Bus kehren Sie nach Beilngries zurück. Lassen Sie den Abend in netter Runde vergnüglich ausklingen.             
Abendessen und Übernachtung in Beilngries. 

7. Tag
Schifffahrt Donaudurchbruch, Heimreise
Bevor es nach Hause geht, erwartet Sie noch ein erlebnisreicher Ausflug.
Sie unternehmen eine Schifffahrt durch den spektakulären Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg und wieder zurück. Der Donaudurchbruch ist ein einmaliges Naturschauspiel. Auf einer Strecke von rund fünf Kilometern strömt die Donau zwischen bis zu 70 Meter hohen Kalkfelswänden hindurch. Ihr Ziel, die Benediktinerabtei Weltenburg, ist das älteste Kloster Bayerns. In der Kirche des Stifts schufen die Gebrüder Asam Deckenfresken, die ein Meisterwerk des Barocks darstellen. Der wunderschöne Biergarten der Klosterschenke lädt zum Verweilen ein.  
Zurück in Kelheim heißt es dann „Ade mitanand!“                               

Ihre Hotels

4-Sterne-Superior-Hotel „Parkhotel Altmühltal“
www.aktiv-parkhotel.de

4-Sterne-Hotel „Ringhotel Die Gams”, Beilngries
www.hotel-gams.de

Leistungen

  • Fahrt im modernen Komfortreisebus
  • Transport Ihres Fahrrades in einem Spezialanhänger
  • Frühstück auf der Hinreise
  • 6 x Übernachtung in den genannten Hotels
  • 6 x Frühstücksbuffet
  • 6 x Abendessen
  • 1 x Kaffeetrinken
  • Ortstaxe
  • Ständige Reisebegleitung durch Thiesing Reisen
  • Ständige Busbegleitung
  • Versierte örtliche Radreiseleitung während der Radtouren
  • Stadtführung Rothenburg ob der Tauber
  • Sonnenuntergangsschifffahrt Altmühlsee
  • Schifffahrt Donaudurchbruch
  • Eintrittsgelder bei Besichtigungen mit Führung 
  • Insolvenzversicherung

Reisepreis

997,00 € pro Person im Doppelzimmer
140,00 € Einzelzimmerzuschlag